Freitag, 31. Oktober 2014

Der beste Umhang aller Zeiten

Nachdem ich beim letzten Mal schon so begeistert vom Schloss war, bin ich mit Nora und Susi gleich noch zweimal hingegangen. Innerhalb einer Woche, was meinem Enthusiasmus aber keinen Abbruch getan hat. Highlight war wie schonbeim ersten Mal die Verkleidungskammer - meinem Besuch, der sich für November angekündigt hat, habe ich schon erklärt, dass wir dann wieder hin müssen. Denn: Ich vermisse diesen Baumwollsamtumhang mit Pelzbesatz schon ein bisschen.
Deswegen, und weil ihr ja schon wisst, wie es im Schloss aussieht, gibt's heute nur zwei Fotos mit Umhang:
Ich sollte jeden Tag so rumlaufen.
Hier werden Pläne geschmiedet!
Ich finde uns beide ja sehr großartig auf diesen Bildern!

Montag, 27. Oktober 2014

Samtschwarz

So blau der Himmel am Tag ist, so schwarz wird er nachts. Zum Glück hatte meine Freundin Susi ihr Kamerastativ dabei, als sie mich Ende September besuchen kam. Ich finde es ja immer wieder erstaunlich, wie sehr sich eine Stadt mit dem Licht verändert.


Wie gefällt Turku euch besser? Mit oder ohne Tageslicht?

Freitag, 24. Oktober 2014

Die schöne Stadt am Fluss

Ende letzter Woche bin ich ins Baltikum gefahren und habe innerhalb weniger Tage Tallinn, Riga und Vilnius besucht - davon zeige ich bald auch Fotos. Es war sehr, sehr schön dort. Aber wieder in Turku anzukommen, war noch viel schöner. Aus diesem Grund präsentiere ich euch heute eine Sammlung Stadtansichten, um euch einmal mehr zu zeigen, wo ich gerade bin und was für ein unverschämtes Glück ich damit habe.

Uni
Hafen
Dom
Lieblingsweg am Fluss
Stadtbibliothek
Zu Albernheiten einladendes Denkmal

Streetart
Da die Bilder von Ende September sind, sieht es hier mittlerweile zugegebenermaßen deutlich weniger grün, aber deshalb nicht unbedingt weniger schön aus. Winter is coming.

Freitag, 17. Oktober 2014

Sehr alte Bausubstanz

Ich mag ja alte Häuser. Je älter, desto besser. Und deswegen war ich Mitte September mit Julia im Luostarinmäki Handicraft Museum. Es besteht aus alten Holzhäusern, die das große Feuer von 1827 überstanden haben. In ihnen sind verschiedene Werkstätten eingerichtet - vom Fristeur und Perückenmacher über eine Buchbinderei bis hin zu Weberei, Bäckerei und Schneiderei. Diese Werkstätten sind allerdings im Gegensatz zu den Häusern nicht original. Der Stadtteil nahe des Hafens beherbergte nämlich ursprünglich die armen Bevölkerungsschichten Turkus, die in ihrem Viertel keinen eigenen Uhrmacher hatten. Das tut der Atmosphöre allerdings keinen Abbruch!

Ich muss gestehen, dass das Museum mich am Anfang nicht so sehr vom Hocker gerissen hat. Mitte September ist da nicht mehr so viel los, während es im Sommer von Darstellern bevölkert wird, die die Handwerkskünste vorführen. Schmieden und Töpfern bei der Arbeit zuzusehen würde das sicherlich nochmal auf eine ganz andere Stufe heben.

Töpferei
Grasbewachsene Dächer sind klasse!
Druckerei
Drucker bei der Arbeit
Buchbinderwerkstatt
... für Tintenherz-Fans natürlich ganz großartig. ;)
Uhrmacherwerkstatt

Getroffen haben wir aber immerhin zwei Menschen. Der Drucker hat für uns eine Stadtansicht gedruckt und ich war wieder einmal begeistert, wie detailiert Schnitzereien auf Holz sein können. Wenn ich so zeichnen könnte, wäre ich schon völlig hin und weg.
Der Museumsmitarbeiter im letzten Bild hat uns schließlich erklärt, dass die Uhrmacher im 18. Jahrhundert auch Brillen hergestellt haben. Die gekrümmten Gläser sind denen von Taschenuhren so ähnlich, dass Uhrmacher das passende Werkzeug dafür hatten - und Optiker gab es noch keine. Von Brillen, Uhren und dem Museum im Allgemeinen driftete die Unterhaltung dann ein wenig ab. Am Ende sprachen wir über Finnlands Beziehungen mit Russland, über den Kalten Krieg, das Leben als Erasmus-Student in Finnland, das finnische Wetter und Urlaub in Asien. Anders gesagt: Über eine Stunde lang wurde lebhaft getratscht. Als wir uns ein paar Wochen später zufällig im Schloss wieder über den Weg liefen, haben wir uns sogar wiedererkannt - und weitergeredet. Unter anderem über Alarmanlagen im Schloss und Kneipen in Turku.
Der nächste, der mir erzählen will, finnische Menschen seien so furchtbar schweigsam und reserviert: Nee. Jedenfalls nicht alle. ;)

Lebenszeichen

Lieblingsweg in die Innenstadt

Ihr Lieben, es tut mir leid, dass ihr so lange auf Neuigkeiten aus der schönen Stadt warten musstet - nach zwei Wochen Besuch von tollen Menschen hat mich die Hausarbeitspanik überfallen (ich studiere hier schließlich auch! ;)).
Da ich diese aber am Mittwoch erfolgreich abgegeben habe, könnt ihr euch für die nächsten Tage auf viele Blogeinträge freuen. Ich habe nämlich eine Menge Fotos, die ich euch zeigen möchte.